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Kamerun | Bring the children back to school

Seit 2017 herrscht in zwei der zehn Regionen Kameruns ein Bürgerkrieg. Das Land liegt in Westafrika und war einst eine deutsche Kolonie. Nach dem Ersten Weltkrieg wurde es jedoch aufgeteilt: Der westliche Teil kam unter französische Verwaltung und der östliche Teil unter britische. Die unterschiedlichen Kolonialmächte prägten die Sprachen und Kulturen in ihren jeweiligen Sphären, was zur heutigen Bilingualität führte.

 

Kamerun besteht aus 10 Regionen. Im Allgemeinen wird Französisch in 8 Regionen des Landes, insbesondere im westlichen und zentralen Teil, gesprochen, während Englisch vor allem im Nordwesten und Südwesten verbreitet ist. Es gibt jedoch auch viele lokale Sprachen, die von den verschiedenen ethnischen Gruppen gesprochen werden. Die 8 Regionen, in denen die französische Sprache am meisten gesprochen wird, werden als frankophone Regionen bezeichnet, während die anderen 2 als anglophone Regionen gelten.

 

In den anglophonen Regionen Kameruns eskalierte eine Krise Ende 2017 zu einem bewaffneten Aufstand und entwickelte sich zu einem Bürgerkrieg. Die Forderungen der marginalisierten Bevölkerungsgruppen nach institutioneller, akademischer, wirtschaftlicher und ethnischer Gleichberechtigung führten entweder zur bewaffneten Unterdrückung durch die Regierung oder zur Verteidigung der unterdrückten Zivilbevölkerung.

 

Der Konflikt hat Tausende von Menschen das Leben gekostet. Die humanitären und sozialen Folgen sind beträchtlich: Schulen wurden geschlossen, Dörfer zerstört und Hunderttausende Menschen vertrieben, von denen einige im benachbarten Nigeria Zuflucht suchten.

 

Seit 2017 verlangen die Separatisten die Schließung von Schulen, was zu einem dramatischen Rückgang der Schülerzahlen geführt hat. Die meisten Kinder in diesen Gebieten haben seit sieben Jahren keine Schule mehr besucht.

 

Aufgrund der Nähe zum Konfliktgebiet suchten viele Vertriebene in den umliegenden Städten, darunter Nkongsamba, Hilfe und Schutz. Ich selbst, Jan Fomboh, bin in der Stadt Nkongsamba in Kamerun geboren und aufgewachsen. Dort unterstützen wir vertriebene Familien in Zusammenarbeit mit verschiedenen lokalen Partnern mit dem Ziel, möglichst vielen Kindern eine Schulausbildung zu ermöglichen. Wir übernehmen nicht nur die Schulgebühren, sondern stellen auch Bücher, Schuluniformen, Rucksäcke, Stifte, Geometrie-Kits und Taschenrechner zur Verfügung.

 

Das Projekt “Bring Children back to school” liegt uns wirklich am Herzen, warum:

Weil du mit nur 60€ pro Jahr das Leben von vertriebenen Kindern in Kamerun verändern könntest. Du könntest uns helfen, ihnen ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern und ein weiteres Mal ein Leben endgültig und vor allem positiv zu verändern.

 

Wir geben diese Kinder eine Zukunft durch eine gute Ausbildung. Mit 6€ pro Monat kannst du Pat*in werden! Du kannst den Traum eins Kindes in etwas Größeres verwandeln.

 

6€ bedeutet für viele von uns Trinkgeld, für die vertriebene Kinder in Kamerun bedeutet das ihr Leben zu verändern. 

 

Nachhaltigkeit:

Besser gebildete Menschen sind tendenziell gesünder und nehmen aktiver in dem Entwicklungsprozesse einer Gesellschaft.  

 

Gleichberechtigung:
  • Bildung statt Kinderarmut

  • Bildung statt Kinder Zwangsarbeit

  • Bildung statt Kinderhunger

 

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